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Beitrag vom 23.05.2026
Geschichte erzählen im digitalen Zeitalter. Backup der Geschichte 2.0.
LBI, AVIVA
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Backup der Geschichte 2.0." lädt das Leo Baeck Institute – New York | Berlin am 22. Juni 2026 zum Salongespräch mit Publikum in Berlin-Charlottenburg ein. Das Thema: "KI in der Erinnerungsarbeit". Wie historische Vermittlung heute funktioniert – zwischen Social Media, Print und den Herausforderungen (und Chancen) künstlicher Intelligenz diskutieren Prof. Helena Mihaljevic und Anne Uhrlandt, moderiert von Sharon Adler.
"Backup der Geschichte 2.0."
Geschichte erzählen im digitalen Zeitalter
Eine Veranstaltungsreihe des Leo Baeck Institute – New York | Berlin zur Zukunft der Erinnerung deutsch-jüdischer Geschichte
Wie erinnern wir uns, wenn Zeitzeug:innen fehlen – und wie vermitteln wir Geschichte inmitten von Reels, KI und Informationsflut? Die Veranstaltungsreihe fragt nach neuen Formen der historischen Erinnerung zwischen Social Media, Print und den Herausforderungen und Chancen digitaler Technologien.
Am Montag, dem 22. Juni 2026 um 18:00 Uhr besprechen Prof. Helena Mihaljevic und Anne Uhrlandt, moderiert von Sharon Adler, das Thema:
KI in der Erinnerungsarbeit. Chancen, Risiken und demokratische Perspektiven.
Die Gästinnen:
Anne Uhrlandt ist seit mehr als 20 Jahren als Provenienzforscherin mit Schwerpunkt NS-Raubkunst tätig. Vor ihrer Tätigkeit als Senior Research and Documentation Officer bei der JDCRP Stiftung war sie Projektkoordinatorin am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und arbeitete zudem für das Art Loss Register. Zuvor war sie für das Jüdische Museum München tätig. Anne Uhrlandt ist Doktorandin an der LMU München.
Helena Mihaljević ist promovierte Mathematikerin und Professorin für Data Science an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Sie forscht insbesondere in interdisziplinären Projekten mit Schnittstellen zu Daten und lernenden Algorithmen, u.a. zu algorithmischer Erkennung von Verschwörungstheorien und antisemitischer Hassrede. Ihr methodischer Ansatz umfasst die Entwicklung von Modellen unter Verwendung des Machine und Deep Learnings und des Natural Language Processings sowie Evaluationen von Modellen und Technologien, die auf sogenannten KI-Algorithmen basieren.
Moderation: Sharon Adler ist Journalistin, Publizistin und Fotografin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Frauen-Online-Magazins AVIVA-Berlin und Mitherausgeberin der Interviewreihe "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" im Deutschland Archiv Online der Bundeszentrale für politische Bildung. Für das Leo Baeck Institute – New York | Berlin moderierte sie u. a. Panels und Gespräche zu Themen wie Exil, Resilienz und Erinnerungskultur.
Die Salongespräche finden in Berlin Charlottenburg statt. Die Information zum Veranstaltungsort erhalten Sie nach der Anmeldung.
Die Veranstalter:innen, die Moderatorin und die Podiumsgäste freuen sich über Ihre Teilnahme. Melden Sie sich einfach über den untenstehenden Link an.
Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind und der Veranstaltungsort nicht barrierefrei ist. Sollten Sie verhindert sein, wird um eine möglichst frühzeitige Abmeldung gebeten, damit Ihr freiwerdender Platz an Nachrücker:innen vergeben werden können.
Anmeldung: (Anmeldefrist: 17. Juni 2026) docs.google.com
Mehr Informationen www.lbi.org
